Der immersive Raum

Seit September 2020 hat das Redaktionsteam des Projektes „page21“, bestehend aus Wissenschaftler*innen des Museum Ostwall, des Museums für Kunst- und Kulturgeschichte Dortmund und dem Team des storyLab kiU der Fachhochschule Dortmund an dramaturgischen Modellen für die Erzählung im virtuellen Raum gearbeitet. Die fiktiven Geschichten bilden sich aus neugeschaffenen Verbindungen der in den Museen vorhandenen Kunstwerke und deren Assoziationskraft und Hintergründe. Die Dimension „page21“ wächst aus Texten,Bildern und Klängen auf der unendlichen „page21“  in den digital erzeugten Raum zu dreidimensionalen und scheinbar begehbaren Welten. Die Erzählungen fallen wieder zurück in Schrift und Bild und überschreiben die page neu – page21 wird zum Palimpsest, welches das Geheimnis einer unendlich skalierbaren Welt von Geschichten birgt.

Erlebbar werden die Geschichten  in einem 4 mal  4 Meter großen Prototypen eines immersiven Raumes im Foyer des Dortmunder U. Der Raum besteht aus einer Projektion auf drei Wände und den Boden und dahinter verborgenen 32 Lautsprechern.  Die technische Besonderheit ist die  perspektivischen Anpassung der Projektion an die Besucher:innen. Damit wird eine scheinbar begehbare dreidimensional erlebbare Welt geschaffen, ohne eine VR Brille oder ähnliche Hilfsmittel zu benötigen. Diese Programmierung eines immersiven Raums ist bislang einzigartig in Deutschland und Europa.

Besucht werden kann der Raum immer donnerstags und sonntags.