Feierabendfilm: The Long Walk
Ein Wettkampf, eine Gruppe junger Männer, ein Sieger – THE LONG WALK erzählt die bedrohlich-utopische Geschichte einer Welt, in der ein tyrannischer Polizeistaat die Kontrolle übernommen hat und es nur eine Möglichkeit zum Aufstieg aus der Armut gibt: Den jährlich stattfindenden „Long Walk“. Der Gewinner erhält lebenslang alles, was er sich wünscht. Alle anderen bezahlen mit ihrem Leben.
Arthouse: Plastic Fantastic
Plastik ist heute allgegenwärtig – in Flüssen und Meeren, in unserer Luft, dem Boden und sogar unseren Körpern. Es gibt 500-mal mehr Plastikpartikel in den Ozeanen als Sterne in unserer Galaxie. Inmitten dieser rasant wachsenden Krise, setzen die Giganten der Kunststoffindustrie ihre Produktion unbeirrt fort. Und das, obwohl ein Recycling von Kunststoffen kaum funktioniert.
Feierabendfilm: No Hit Wonder
Daniel hat danebengeschossen. Er wollte mit einem großen Knall abtreten, stattdessen liegt er auf der Geschlossenen und darf nicht raus. Er war mal ganz oben – Olympiastadion, 10.000 Feuerzeuge im Abendwind, alle haben seinen Song gesungen. Mittlerweile ist er ganz unten – nicht einmal das Dschungelcamp will ihn jetzt noch haben. Das Einzige, was ihm bleibt, ist dieser verfluchte Song, dem er alles verdankt und der ihm gleichzeitig alles genommen hat. Dr. Lissi Waldstett forscht über Glück. Besser gesagt, sie forscht nur, wenn sie nicht gerade Bettpfannen auf der Geschlossenen ausleeren muss. Denn mit ihrem Forschungsthema wird man nicht reich – Glück ist keine Kassenleistung. Sie braucht einen Clou, etwas, das Aufmerksamkeit bringt. Als Daniel auf ihrer Station aufwacht, sieht Lissi ihre Chance und macht ihm unter der Hand ein fragwürdiges Angebot: Sie hilft ihm, wenn er ihr hilft. Alles, was er tun muss, ist, mit ihr eine Gruppe einsamer Menschen glücklich zu machen. Ausgerechnet durch Singen. Und so stolpern Daniel und Lissi unverhofft in ein Abenteuer. Jeder denkt, er habe den anderen in der Hand. Sie verhaken sich ineinander, erpressen sich gegenseitig, verlieren sich in der Gruppe liebenswürdiger Außenseiter und … ja … irgendwie singen sie alle um ihr Leben.
Comic-Lesung mit Hennes Bender: Der Mond von Wanne Eickel – Asterix auf Ruhrdeutsch
Anmeldung unter: comic@stadtdo.de Die Erfolgsserie „Asterix auf Ruhrdeutsch“ geht weiter! Wanne-Eickel! Allein dat Wort is Ruhrpottromatik pur. So wie ne Currywurst am Kanal oder ne Kanne Cervisa auffa Kirmes von Crange. Un deshalb erzählt der neue Ruhrdeutsch-Asterix-Band auch vonne Geschichte von zwei Verliebten nahms Schakeline und Fritz, die wo vahsuchen tun, sich un ihre verfeindenden Käffer...
Feierabendfilm: WALL•E – Der Letzte räumt die Erde auf
Wall·E ist ein kleiner Haushaltsroboter, der klaglos seinen Dienst verrichtet und Müll zusammenpresst, um ihn zu Wolkenkratzern aufzustapeln. Denn der kleine rostige Kasten macht seinen Job seit nunmehr 700 Jahren! Damals verließen alle Menschen die völlig zugemüllte Erde. Nun ist Wall·E der letzte seiner Art auf einem toten Planeten. Bis Androidin Eve als Lichtgestalt vom Himmel herunterschwebt.
Arthouse: Koyaanisqatsi
Koyaanisqatsi ist ein experimenteller Dokumentarfilm, der das Leben in den USA aus der Balance zeigt. Ohne Worte kombiniert er beeindruckende Naturaufnahmen im Südwesten mit schnellen, oft überwältigenden Bildern von Städten und Industrie. Die Musik von Philip Glass verstärkt die Botschaft: Der Mensch entfremdet sich zunehmend von der Natur. Ein kraftvolles visuelles Plädoyer für ein Umdenken..
Feierabendfilm: Die leisen und die großen Töne
Thibaut ist ein berühmter Dirigent, der die Konzertsäle der ganzen Welt bereist. In der Mitte seines Lebens erfährt er, dass er adoptiert wurde und dass er auch einen jüngeren Bruder hat, Jimmy, der in einer Schulküche arbeitet und Posaune in der Blaskapelle einer Arbeiterstadt spielt. Die beiden Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein. Nur in einer Sache sind sie sich einig: ihrer Liebe zur Musik. Thibaut ist beeindruckt vom musikalischen Talent seines Bruders. Er will die Ungerechtigkeit ihres Schicksals begleichen, seinem Bruder die eine Chance geben, die er nie hatte: sein Talent zu entfalten, seinem Herzen zu folgen und mit dem kleinen Orchester einen nationalen Wettbewerb zu gewinnen. Jimmy beginnt, von einem ganz anderen Leben zu träumen...
Feierabendfilm: Emilia Pérez
Mexiko in der Gegenwart: Die überqualifizierte und dennoch ausgebeutete Anwältin Rita (Zoe Saldana) vergeudet ihre Talente, indem sie für eine große Kanzlei arbeitet, die viel besser darin ist, kriminellen Müll zu beschönigen, als der Gerechtigkeit zu dienen. Kriminelle aller Couleur, von Drogendealern über Mörder bis zu Kartellbossen, setzen deshalb auf die Fähigkeiten der Kanzlei und Rita. Eines Tages bietet sich ihr schließlich ein unerwarteter Ausweg – ein Angebot, das sie einfach nicht ablehnen kann: Sie soll dem gefürchteten Kartellboss Juan „Little Hands" Del Monte – auch bekannt als Manitas (Karla Sofía Gascón) – helfen, sich aus seinem schmutzigen Geschäft zurückzuziehen und für immer in der Versenkung zu verschwinden. Manitas hat einen Plan, an dem er seit Jahren heimlich gefeilt hat: endlich die Frau sein zu können, die er in seinem Inneren schon immer gespürt hat. Ihr Name: Emilia Pérez.
Feierabendfilm: Ein fast perfekter Antrag
Seit seine Frau verstorben ist, verbringt der Witwer Walter Adler (Heiner Lauterbach) seinen Ruhestand allein mit seinem Hund. Um sich die Zeit zu vertreiben, testet er Restaurants und bewertet sie anschließend im Internet. Seine pedantische und sture Natur bringt ihm dabei aber nicht nur Verständnis oder gar Wohlwollen ein. Beim Besuch eines neuen Sushi Restaurants trifft er zufällig auf seine Jugendliebe Alice (Iris Berben). Vor 40 Jahren hatte er ihr mit einer selbst gebauten Rube Goldberg Maschine einen Heiratsantrag gemacht, der spektakulär scheiterte und schließlich zu ihrer Ablehnung führte. Das Wiedersehen weckt den Ehrgeiz des gehörnten Senioren und er beschließt, alles für eine zweite Chance mit Alice zu tun.
Feierabendfilm: Max von der Grün Film: Schichtwechsel
Eine Zechensiedlung im Ruhrgebiet: Das Bergwerk, das allen Arbeit gibt, ist von Schließung bedroht, ein Betriebsrat bekommt Ärger, weil er „DDR“ gesagt hat und bei Familie Schimanski (!) hängt der Haussegen schief, weil die Tochter (Angela Winkler) einen Cabrio-Freund hat und der Sohn auf der Zeche kündigt, um „nach Rüsselsheim“ zu gehen. Der unter der Regie von Hans-Dieter Schwarze nach einem Buch von Max von der Grün entstandene Film schildert in klaren Bildern die Krisen- und Umbruchsituation im Ruhrgebiet des Jahres 1968.
Feierabendfilm: Wuthering Heights
Emerald Fennells "Wuthering Heights“ – Sturmhöhe ist eine mutige und originelle Interpretation der größten Liebesgeschichte aller Zeiten. Margot Robbie als Cathy und Jacob Elordi als Heathcliff stehen dabei im Mittelpunkt einer epischen Geschichte von verbotener Liebe, die sich von romantischer Sehnsucht zu einem berauschenden Strudel aus Lust, Leidenschaft und Wahnsinn steigert.
Feierabendfilm: Karla
1962, Deutschland: Die zwölfjährige Karla stellt sich mutig einer Welt entgegen, in der Kinder schweigen sollen. Sie widersetzt sich der Macht ihres Vaters, dem Schweigen ihrer Familie und einer Gesellschaft, die lieber wegsieht als zuhört. Doch Karla bleibt nicht stumm – sie spricht, klagt an und verändert damit mehr, als sie je für möglich gehalten hätte.5Inspiriert von einem wahren Gerichtsfall erzählt Karla von einem jungen Mädchen, das den Mut findet, für sich selbst einzustehen – und dadurch auch anderen eine Stimme gibt. Elise Krieps berührt in ihrer ersten Rolle mit stiller Kraft und unerschütterlicher Präsenz. Rainer Bock und Imogen Kogge verstärken das eindrucksvolle Ensemble mit großer Tiefe.