Grüne Bühne für Dortmund: Kulturszene setzt Zeichen für Klimaschutz

Dortmunder Kulturinstitutionen wollen nachhaltiger werden. Die Initiative „Green Culture Dortmund“ stellt am Mittwoch, 25. März, ab 16 Uhr im Dortmunder U einen neuen Leitfaden für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement vor und präsentiert Ergebnisse einer Publikumsbefragung zur Mobilität.

Im Vorfeld der weltweiten „Earth Hour“ am 28. März setzt die Dortmunder Kulturszene ein Zeichen für mehr Klimaschutz. Die Initiative Green Culture Dortmund lädt am 25. März von 16 bis 18 Uhr ins Kino des Dortmunder U ein, um einen neu entwickelten Leitfaden für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement vorzustellen. Der Leitfaden richtet sich an Kulturinstitutionen der Stadt und soll konkrete Orientierung geben, wie Veranstaltungen klimafreundlich geplant und umgesetzt werden können – etwa in punkto Energieverbrauch, Materialeinsatz oder Anreise.

Mobilität im Fokus

Neben dem Leitfaden präsentiert die Initiative die Ergebnisse einer Publikumsbefragung zur An- und Abreisemobilität bei Kulturveranstaltungen in Dortmund. Wie erreichen Besucherinnen und Besucher kulturelle Angebote, und welche Ansätze gibt es, die Anreise nachhaltiger zu gestalten? Die Ergebnisse der Befragung werden ungewöhnlich präsentiert: Poetry-Slammerin Anna Lisa Azur bringt die zentralen Erkenntnisse auf die Bühne.

Kultur als Akteur des Klimaschutzes

Die Veranstaltung soll außerdem zum Austausch anregen: Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Dortmunder Kulturinstitutionen sowie des Umweltamts der Stadt diskutieren gemeinsam, welchen Beitrag Kultur vor Ort zum Klimaschutz leisten kann. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich kulturelle Angebote so gestalten lassen, dass das Publikum sie möglichst umweltfreundlich und niedrigschwellig wahrnehmen kann.

Im Anschluss erhalten die Gäste einen exklusiven Einblick in die kommende Ausstellung des Museum Ostwall „Müll. Die globalen Wege des Abfalls“, die am 26. März auf Ebene 6 des Dortmunder U eröffnet. Dabei geht es auch um die Performance der Künstlerin Folke Köberling, die sich mit der Entsiegelung von Flächen und damit mit Möglichkeiten nachhaltiger Stadtentwicklung auseinandersetzt.

Anmeldungen zur Veranstaltung unter info@green-culture-dortmund.de.

green-culture-dortmund.de


Autorin:
Stadt Dortmund
Fachbereich Marketing + Kommunikation
Silke Hempel – Pressestelle