TU Dortmund

Breaking Bubbles

Aktuelle mediale Diskurse und gesellschaftliche Verantwortung sind das Thema der Ausstellung “Breaking Bubbles”, die Studierende der Kunst und Journalistik der TU Dortmund  in einem interdisziplinären Seminar zum Thema “Journalismus & Demokratie” gestaltet haben.

Echokammern und Filterblasen prägen zunehmend unsere mediale Wahrnehmung und können die zentrale Aufgabe des Journalismus gefährden: eine vielfältige, ausgewogene Berichterstattung, um demokratische Diskurse zu fördern. Die Journalismusforschung zeigt immer deutlicher, wo und wie der Journalismus seiner gesellschaftlichen Verantwortung nicht gerecht wird – sei es durch algorithmische Selektion, ökonomische Zwänge oder die Fragmentierung der Öffentlichkeit. Die Ausstellung „Breaking Bubbles“ zeigt künstlerische Arbeiten, die im Rahmen eines interdisziplinären Seminars der Fächer Kunst und Journalistik an der TU Dortmund entstanden sind. In diesem produktiven Spannungsfeld fachlich verschiedener Methoden und Medien haben Studierende der Kunst und der Journalistik im Dialog künstlerische Positionen entwickelt. Die entstandenen Arbeiten hinterfragen, wie Medien funktionieren, welche Blasen sie erzeugen und wie diese durchbrochen werden können. „Breaking Bubbles“ lädt dazu ein, über die Bedeutung des Journalismus für eine funktionierende Demokratie und aktuelle Herausforderungen nachzudenken.

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