Eröffnung: Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls

Globale Warenströme enden nicht im Warenkorb. Mit der Ausstellung „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“ eröffnet das Museum Ostwall im Dortmunder U eine Schau, die seit den 1960er-Jahren geführte künstlerische Debatten mit aktuellen Positionen verknüpft – und die politischen, ökologischen sowie ökonomischen Dimensionen von Abfall sichtbar macht.


Ausstellungseröffnung

Donnerstag, 26. März 2026, 19:00 Uhr
Einlass BRAUTURM ab 18:30 Uhr
BRAUTURM, Ebene 7, Dortmunder U

Begrüßung
Regina Selter
Direktorin Museum Ostwall
Kommissarische Leitung Dortmunder U

Grußworte
Dr. Stefan Mühlhofer
Geschäftsführender Direktor der Kulturbetriebe der Stadt Dortmund

Dr. Josephine Karg
Stellv. Leiterin des Fachbereichs Förderung, Kulturstiftung der Länder

Einführung in die Ausstellung
Christina Danick & Michael Griff gemeinsam mit den Critical Friends: Peter Emorinken-Donatus, Roman Köster & Eva Rost

Die Redebeiträge werden in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung auf Ebene 6.


Zur Ausstellung

Seit den 1960er-Jahren setzen sich Künstler*innen kritisch mit dem auseinander, was als nicht mehr verwertbar gilt. Heute ist Müll ein globales Phänomen. Die Ausstellung versammelt rund 50 internationale Kunstwerke, darunter zwei neu entwickelte multimediale Installationen sowie zahlreiche Arbeiten aus der Sammlung des Museum Ostwall.

Thematisiert werden weltweite Abfallrouten, ökonomische Abhängigkeiten und ökologische Folgen. Begleitet von den Kinderbuchfiguren Die Olchis lässt sich die Ausstellung auch spielerisch erkunden. Das Klimabündnis Dortmund gestaltet zudem eine eigene Fläche und zeigt Ansätze für mehr Nachhaltigkeit im Alltag.


AFTERLIVES – Kleidertauschparty

Donnerstag, 26. März 2026, 17:30–22:00 Uhr
Windfang, Erdgeschoss, Dortmunder U
AFTERLIVES – Kleidertauschparty

Die Ausstellung Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls liefert den Ausgangspunkt für einen Abend aus Kleidertausch, Musik und gemeinsamer Praxis.

Kleidung, die in Europa aussortiert wird, bleibt selten hier – sie endet häufig als Abfall im Globalen Süden. AFTERLIVES setzt genau dort an: Kleidung wird bewusst weitergegeben, jenseits klassischer Konsumlogiken – begleitet von Musik.

Während des Kleidertauschs legen drei DJs live auf und begleiten den Abend musikalisch.

So funktioniert’s:

– Max. 5 saubere Kleidungsstücke mitbringen
– Keine beschädigte Kleidung, keine Unterwäsche
– Tauschen und passende Stücke mitnehmen
– Möglichst die gleiche Menge mitnehmen, die abgegeben wird

Der Kleidertausch wird veranstaltet von Scherwin Hosseini vom BLENDHAUS Dortmund.

Ein Ort für Kleidung aller Körper, Verantwortung und Umverteilung – mitten im Museum.

Foto: BLENDHAUS*
DJane medea
Foto: Medea / Press

Zur Ausstellungseröffnung legt die DJ medea auf. Die Künstlerin mit griechischen Wurzeln und Heimat im Ruhrgebiet bringt fast zehn Jahre Clubkultur-Erfahrung an die Turntables. Als Resident-DJ im Dortmunder Club Tresor.West verbindet sie in ihren Sets warme, treibende Klanglandschaften zwischen dubby Techno, tranceartigen Sounds, housigen Breaks und Einflüssen aus Detroit.

Mit ihrer Eventreihe „R.I.O.T. – Reclaiming Identities On Turntables“ setzt sie sich zudem für mehr Sichtbarkeit und Räume für marginalisierte Geschlechtsidentitäten in der Clubkultur ein.