Winkelmann klappt den U-Turm auf und verleiht einer Taube eine Stimme

Erste Einblicke in große Ausstellung des Künstler und Filmemachers Adolf Winkelmann im Dortmunder U

In Vorbereitung auf die nächste große Ausstellung im U arbeitet Adolf Winkelmann derzeit im Schwarzen Haus - der street art galery gegenüber dem Dortmunder U - an der Rekonstruktion eines der U-Turm-Fenster. Er kopiert einen Rahmen, wie er ihn 2009 in den Kolonaden-Öffnungen des U-Turms gebaut hatte. Die Fenster oben auf dem U-Turm sind jeweils 7.50 Meter hoch und 2.50 m breit. In dem Ausstellungsraum der Galerie liegt das Exponat von der Größe eines Fußballtors nun auf Blöcken in einer Länge von 7.50 Metern. In die Metallrahmen werden die gebrauchten 168 LED Schienen geschraubt und befestigt. Diese hingen früher oben auf der Ostseite des Turms. Bis sie endgültig ausgetauscht wurden. Winkelmann hatte sie gerettet und im Keller des Dortmunder gelagert.
In Vorbereitung auf die nächste große Ausstellung im U arbeitet Adolf Winkelmann derzeit im Schwarzen Haus – der street art galery gegenüber dem Dortmunder U – an der Rekonstruktion eines der U-Turm-Fenster. Er kopiert einen Rahmen, wie er ihn 2009 in den Kolonaden-Öffnungen des U-Turms gebaut hatte. Die Fenster oben auf dem U-Turm sind jeweils 7.50 Meter hoch und 2.50 m breit. In dem Ausstellungsraum der Galerie liegt das Exponat von der Größe eines Fußballtors nun auf Blöcken in einer Länge von 7.50 Metern. In die Metallrahmen werden die gebrauchten 168 LED Schienen geschraubt und befestigt. Diese hingen früher oben auf der Ostseite des Turms. Bis sie endgültig ausgetauscht wurden. Winkelmann hatte sie gerettet und im Keller des Dortmunder gelagert.

Künstler und Filmemacher Adolf Winkelmann gibt einen ersten Einblick in seine Ausstellung „Winkelmann klappt den U-Turm auf“. Ab dem 6. März 2027 zeigt das Museum Ostwall auf Ebene 6 des Dortmunder U neue und überraschende Sichten auf die „Fliegenden Bilder“.

Für seine Ausstellung „Winkelmann klappt den U-Turm auf“ arbeitet der Künstler und Filmemacher Adolf Winkelmann derzeit an einem der ersten Exponate: der Rekonstruktion eines historischen Fensters des U-Turms in Originalgröße. Es ist 7,50 Meter hoch und 2,50 Meter breit. Um 90 Grad gekippt, hat das Fenster die Dimension eines Fußballtors. „Mit dem Nachbau möchte ich zeigen, wie die Fenster da oben auf dem U gemacht sind und wie die bunten Bilder, die man von weitem sieht, dort hineinkommen“, sagt Winkelmann.

Mit dabei ist unter anderem eine der acht Tauben aus seiner Installation „Fliegende Bilder“, die seit 2010 auf der Dachkrone des Dortmunder U die volle Stunde anzeigen. Mit dem Fenster kippt auch die Taube in die Waagerechte.

Eine Taube, die nicht stumm bleibt

Für das Exponat hat sich Winkelmann allerdings etwas Neues einfallen lassen: Oben auf der Dachkrone fliegen die Tauben lautlos. Die Taube auf dem nachgebauten Fenster wird dagegen zwar liegend präsentiert, ist aber nicht stumm. Ihr Gurren sollen die Besucher*innen schon von weitem hören. Noch wird an den Tönen gefeilt – bis zur Eröffnung am 6. März 2027 soll die Taube ihre Stimme gefunden haben.

168 originale LED-Lamellen

Der Rahmen für die Rekonstruktion wurde im Dortmunder Hafen gefertigt. Darin stecken nun 168 LED-Lamellen mit jeweils 265 einzelnen LEDs – echte Originale. Sie hingen früher auf der Ostseite des Turms. Winkelmann hatte sie einst vorsorglich gerettet und im Keller des U eingelagert. Damit sie wieder leuchten, braucht es allerdings neue Technik.

Für die digitale Ansteuerung ist der Berliner Media-Artist Clemens Schöll verantwortlich. Die Platinen hat er eigens designt. Die Klänge der Ausstellung – vom Gurren der Taube an – komponiert Hans Steingen. Und Adolf Winkelmann? Er ist Kurator seiner eigenen Ausstellung.

In sieben Teilen auf Ebene 6

Noch entsteht das nachgebaute Fenster in der 44309//Gallery in der Rheinischen Straße, direkt gegenüber dem U. Für den Weg auf die Ebene 6 des Dortmunder U wird es in sieben Teile zerlegt. Oben angekommen, wird es wieder zusammengesetzt, gekippt und aufgestellt.

Die Ausstellung ist eine Schau des Museum Ostwall im Dortmunder U im Rahmen von „100 Jahre U-Turm“. Sie eröffnet am 6. März 2027.

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