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YU Festival Workshop: 3D Modeling für Web Art in Blender

Wie kommen 3D-Modelle aus Blender ins Web und was muss man beachten, damit sie dort auch flüssig laufen?

In diesem dreistündigen Kick-off Workshop beschäftigen wir uns mit den Grundlagen des 3D Modelings in Blender und schauen uns an, wie 3D-Assets für interaktive Web-Anwendungen und VR optimiert werden können.

Gemeinsam gehen wir den Workflow von der ersten Idee bis zum webfähigen 3D-Asset durch: Wir vermitteln grundlegende Modeling-Techniken, beschäftigen uns mit Materialien, Texturen und Polygonzahlen und zeigen, wie Modelle für den Einsatz im Browser vorbereitet und exportiert werden. Außerdem werfen wir einen Blick auf generative Tools für die Erstellung von 3D-Inhalten und sprechen darüber, wie bestehende Online-Assets sinnvoll genutzt, angepasst und in eigene Projekte integriert werden können.

Der Workshop dient gleichzeitig als Vorbereitung für den optional anschließenden zweitägigen Hackathon. Dort entwickeln wir aus den entstandenen 3D-Assets gemeinsam eine interaktive VR-Installation für das Dortmunder U. Mithilfe des Web-Frameworks A-Frame werden die Modelle in einen virtuellen Raum überführt, miteinander verbunden und interaktiv erfahrbar gemacht.

Neben der technischen Umsetzung geht es deshalb auch um die gemeinsame Konzeption: Unter dem Thema „Connections“ wollen wir überlegen, welche Verbindungen innerhalb eines virtuellen Raums entstehen können – zwischen Objekten, Räumen, Menschen und digitalen Welten. Eigene Ideen und konzeptionelle Ansätze sind ausdrücklich willkommen.

Der Workshop richtet sich auch an Einsteiger*innen. Vorkenntnisse in Blender oder Webentwicklung sind nicht erforderlich.

Datum: 22.10.26 – 16:00 – 19:00

Ort: Digitales Koproduktionslabor, 44137 Park der Partnerstädte 2

Anmeldung: Hier oder kolab.nrw

Equipment: Laptop & Kopfhörer

Teilnehmerzahl: max. 15

Workshop Host: Marc Kemper & Timo Sodenkamp

Marc Kemper ist ein 3D-Artist und Grafikdesigner mit einem Hintergrund in Urban Art, Grafikdesign und Video. Seine kreative Reise begann in der Welt der visuellen Kunst, bevor ihn seine Leidenschaft für Animation schließlich in den Bereich der 3D-Gestaltung führte. Die Möglichkeit, jede erdenkliche Idee in Bewegung zu setzen, wurde zu seinem künstlerischen Antrieb.

Seine persönliche Ästhetik ist geprägt von futuristischen und düsteren Elementen, beeinflusst von den 90ern, Anime, Cyberpunk und urbaner Kultur. Mit einem einzigartigen Gespür für digitale Welten erschafft Marc Kemper visuelle Erlebnisse, die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen lassen.


Timo Sodenkamp ist freiberuflicher 3D-Artist und Game-Designer mit einem Hintergrund in Film und Animation. Er studierte Film & Sound an der Fachhochschule Dortmund und verfasste seine Bachelorarbeit über narratives Design von Cutscenes in Games.

Seit 2018 realisiert er als gewerblicher Filmemacher zahlreiche Projekte für Kunden, seit 2019 mit Fokus auf 3D-Animation und ab 2022 zusätzlich im Bereich Game-Design. Seine Arbeiten umfassen Projektionsmappings wie die „Extraschicht 2023“ in der Zeche Westerholdt (Gelsenkirchen), VFX für Spielfilme wie „Das Märchen der Zauberflöte“ (ZDF) sowie 3D-Animationen für Industrie und Werbung, darunter ein Intro für die deutsche Adaption der Disney+ Serie „Only Murderers in the Building“.

Seit 2021 ist er als 3D-Artist und Game-Designer im storylab kiU der FH Dortmund tätig, wo er an interaktiven Kunstinstallationen und medialen Inszenierungen arbeitet. Darüber hinaus engagierte er sich als Workshopleiter bei uzwei im Dortmunder U und vermittelt jungen Menschen die Grundlagen des Game-Designs.

Dieser Workshop ist als Kick-off und Einsteiger*innen-Workshop für den Hackathon „Connections“ am 23.10.26 und 24.10.26 konzipiert. Er kann sowohl eigenständig besucht als auch zur Vorbereitung auf den Hackathon genutzt werden.

Im Workshop werden die grundlegenden Fähigkeiten und Werkzeuge vermittelt, um auch ohne umfangreiche Vorkenntnisse am Hackathon teilzunehmen und eigene Ideen und Inhalte zur gemeinsamen interaktiven VR-Installation beizutragen.

Workshop und Hackathon können unabhängig voneinander besucht werden: Die Teilnahme am Workshop verpflichtet nicht zur Teilnahme am Hackathon – und umgekehrt ist der Workshop keine Voraussetzung für die Teilnahme am Hackathon.