Kleiner Freitag: Räume für Erinnerung – Dekoloniale Praxis in Kunst und Kultur
Im Mittelpunkt dieses Abends steht die dekoloniale Praxis der Erinnerungsarbeit in Kunst und Kultur.
Der Künstler Richard Opoku-Agyemang gibt Einblicke in die Entstehung und Bedeutung des Dekolonialen Denkzeichens Dortmund am Dortmunder Hafen, das als sichtbares Zeichen postkolonialer Erinnerungsarbeit im öffentlichen Raum steht. Ergänzend dazu zeigt der Künstler Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm „How Long Is It Gonna Take?“, der Räume für Schwarze Menschen an Museen und deren Rolle im Neokolonialismus beleuchtet.
Der Historiker Fidel Amoussou-Moderan lädt zu einem dekolonialen Beitrag über Kolonialhandel und heutigen Konsum ein. Im Mittelpunkt steht eine kritische Karte des Dortmunder Hafens, die koloniale Handelsrouten zwischen deutschen Kolonien und dem Ruhrgebiet sichtbar macht.
Ausgehend von der Erzählwelt „The Farewell“ im Immersiven Raum des Kunstprojekts Page 21 laden Aldina Okerić und Anna Rumeld zu einem Workshop über Abschied und Neubeginn ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie koloniale Geschichte in Bildern, Räumen und Körpern nachwirkt. In einer praktischen Session entwickeln die Teilnehmenden eigene Gesten und machen sie als poetische Spuren künstlerisch sichtbar.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Abteilung Digitale Kultur im Dortmunder U.
Für die Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich. Die Veranstaltungsteilnahme ist kostenfrei.
Der „Kleiner Freitag“ findet jeden Donnerstag ab 19 Uhr an unterschiedlichen Orten im und am Dortmunder U statt.
Hiermit ist die Vorfreude auf das (fast-)Wochenende garantiert!


