Zu sehen ist wieder die historische Rauminstallation „T.E.K.“ (Thermo-Elektronischer Kaugummi) aus dem Jahr 1970 von dem bedeutenden Fluxus-Künstler Wolf Vostell.
Foto: Museum Ostwall / Jürgen Spiler

T.E.K. – Aktivierung der Rauminstallation von Wolf Vostell

Ein Raum voller Stacheldraht und Besteck, das sich klirrend unter unseren Füßen bewegt und unseren Gang unsicher werden lässt. In dieser Rauminstallation fühlen wir uns ausgeliefert und verletzlich. Wolf Vostell hat T.E.K. 1970 in Erinnerung an das Konzentrationslager Auschwitz entwickelt. Heute lässt es auch an die Lager der Gegenwart denken.

So beschreibt Vostell die Aktion:

  • KAUGUMMI KAUEN
  • SENDEKAPSEL MIT PFLASTER AN DER BACKE BEFESTIGEN
  • KOFFER NEHMEN UND IM RAUM HERUMTRAGEN UND KAUGUMMI KAUEN
  • VERSTÄRKT GESENDETE KAUGERAEUSCHE HOEREN
  • KAUGERAEUSCHE IM KOFFER HOEREN

An jedem letzten Sonntag im Monat wird Thermo-Elektronischer Kaugummi (T.E.K.) von 16:00 bis 17:30 Uhr im Anschluss an die öffentliche Führung durch die MO-Sammlungspräsentation let’s talk. sprechen über kUNSt aktiviert. Die MO_Kunstvermittlung erläutert den Ablauf und ermöglicht den Besucher*innen, aktiv an der Installation teilzunehmen.