Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls
Was erzählt Müll über unsere globalisierte Welt? Wie hängen globale Wirtschaft, Müllproduktion und -verwertung zusammen? Wer profitiert von Müll, wer nimmt Schaden? Und welche utopischen Ideen können aus Müll entstehen?
Seit den 1960er Jahren setzen sich Künstler*innen kritisch mit dem auseinander, was Gesellschaften als nicht mehr verwertbar betrachten. Was lange als lokales Problem erschien, hat sich zu einem globalen Phänomen entwickelt: Eine auf stetigem Konsum basierende Wirtschaft erzeugt Abfall in Kreisläufen, die darauf angewiesen sind, Müll in andere Länder auszulagern und dort zu entsorgen.
Die Sonderausstellung Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls nimmt diese weltweiten Abfallströme in den Blick. Sie macht die damit verbundenen Abhängigkeiten sichtbar und thematisiert ihre ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen. Gezeigt werden rund 50 internationale Kunstwerke des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter zwei eigens für die Ausstellung entwickelte Auftragsarbeiten.
Installation, Skulptur, Fotografie, Video, Grafik und Medienkunst von Ana Alenso, Karimah Ashadu, Hicham Berrada, Heinz H.R. Decker, Nancy Holt, Allan Kaprow, Krištof Kintera, Chris Reinecke, HA Schult, Tejal Shah, Klaus Staeck u.a.
