Auswählen
Filtern nach:

Auswahl für:

Kleiner FreitagKino im U Auswahl löschen
Die leisen und die großen Töne_©Neue Visionen Filmverleih

Feierabendfilm: Die leisen und die großen Töne

Thibaut ist ein berühmter Dirigent, der die Konzertsäle der ganzen Welt bereist. In der Mitte seines Lebens erfährt er, dass er adoptiert wurde und dass er auch einen jüngeren Bruder hat, Jimmy, der in einer Schulküche arbeitet und Posaune in der Blaskapelle einer Arbeiterstadt spielt. Die beiden Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein. Nur in einer Sache sind sie sich einig: ihrer Liebe zur Musik. Thibaut ist beeindruckt vom musikalischen Talent seines Bruders. Er will die Ungerechtigkeit ihres Schicksals begleichen, seinem Bruder die eine Chance geben, die er nie hatte: sein Talent zu entfalten, seinem Herzen zu folgen und mit dem kleinen Orchester einen nationalen Wettbewerb zu gewinnen. Jimmy beginnt, von einem ganz anderen Leben zu träumen...

Künstlerin Ina Weber in der Ausstellung

Kleiner Freitag: Künstlerinnengespräch mit Ina Weber

Wie prägt Architektur unseren Blick auf die Stadt –und warum faszinieren uns gerade die Orte, die oft übersehen oder als „hässlich“wahrgenommen werden? Im Künstlerinnengespräch mit Ina Weber geht es um Nachkriegsarchitektur, Beton, urbane Räume und die Frage, was Minigolf damit zu tun hat. Im Zentrum steht Webers aktuelle Ausstellung „Zurück zum Beton: Ina Webers Trümmerbahnen-Minigolf“ im Museum Ostwall im...

Emilia Pérez_©Neue Visionen Filmverleih

Feierabendfilm: Emilia Pérez

Mexiko in der Gegenwart: Die überqualifizierte und dennoch ausgebeutete Anwältin Rita (Zoe Saldana) vergeudet ihre Talente, indem sie für eine große Kanzlei arbeitet, die viel besser darin ist, kriminellen Müll zu beschönigen, als der Gerechtigkeit zu dienen. Kriminelle aller Couleur, von Drogendealern über Mörder bis zu Kartellbossen, setzen deshalb auf die Fähigkeiten der Kanzlei und Rita. Eines Tages bietet sich ihr schließlich ein unerwarteter Ausweg – ein Angebot, das sie einfach nicht ablehnen kann: Sie soll dem gefürchteten Kartellboss Juan „Little Hands" Del Monte – auch bekannt als Manitas (Karla Sofía Gascón) – helfen, sich aus seinem schmutzigen Geschäft zurückzuziehen und für immer in der Versenkung zu verschwinden. Manitas hat einen Plan, an dem er seit Jahren heimlich gefeilt hat: endlich die Frau sein zu können, die er in seinem Inneren schon immer gespürt hat. Ihr Name: Emilia Pérez.

Ein fast perfekter Antrag_©Jürgen Olczyk_Leonine Studios

Feierabendfilm: Ein fast perfekter Antrag

Seit seine Frau verstorben ist, verbringt der Witwer Walter Adler (Heiner Lauterbach) seinen Ruhestand allein mit seinem Hund. Um sich die Zeit zu vertreiben, testet er Restaurants und bewertet sie anschließend im Internet. Seine pedantische und sture Natur bringt ihm dabei aber nicht nur Verständnis oder gar Wohlwollen ein. Beim Besuch eines neuen Sushi Restaurants trifft er zufällig auf seine Jugendliebe Alice (Iris Berben). Vor 40 Jahren hatte er ihr mit einer selbst gebauten Rube Goldberg Maschine einen Heiratsantrag gemacht, der spektakulär scheiterte und schließlich zu ihrer Ablehnung führte. Das Wiedersehen weckt den Ehrgeiz des gehörnten Senioren und er beschließt, alles für eine zweite Chance mit Alice zu tun.

Schichtwechsel_©Fernseharchiv_Deutsches Historisches Museum

Feierabendfilm: Max von der Grün Film: Schichtwechsel

Eine Zechensiedlung im Ruhrgebiet: Das Bergwerk, das allen Arbeit gibt, ist von Schließung bedroht, ein Betriebsrat bekommt Ärger, weil er „DDR“ gesagt hat und bei Familie Schimanski (!) hängt der Haussegen schief, weil die Tochter (Angela Winkler) einen Cabrio-Freund hat und der Sohn auf der Zeche kündigt, um „nach Rüsselsheim“ zu gehen. Der unter der Regie von Hans-Dieter Schwarze nach einem Buch von Max von der Grün entstandene Film schildert in klaren Bildern die Krisen- und Umbruchsituation im Ruhrgebiet des Jahres 1968.

Key Visual Kleiner Freitag

Kleiner Freitag: Whispers from the Trash — Of Silenced Voices & the Deconstruction of Power’s Waste

Der poetische Schreibworkshop „Whispers from the Trash“ spürt dem globalen Wegen des Mülls nach und deckt unser Verhältnis zu ihm auf. Mit einer dekolonialen und queer-feministischen Perspektive lädt Actor, Author & Activist Lena Whooo dazu ein, den verdrängten, toxischen und machtvollen Geschichten des Mülls zuzuhören und daraus Lyrik oder Prosa entstehen zu lassen.  Die Werke der Ausstellung, als...

Karla_©Florian_Emmerich_Panda

Feierabendfilm: Karla

1962, Deutschland: Die zwölfjährige Karla stellt sich mutig einer Welt entgegen, in der Kinder schweigen sollen. Sie widersetzt sich der Macht ihres Vaters, dem Schweigen ihrer Familie und einer Gesellschaft, die lieber wegsieht als zuhört. Doch Karla bleibt nicht stumm – sie spricht, klagt an und verändert damit mehr, als sie je für möglich gehalten hätte.5Inspiriert von einem wahren Gerichtsfall erzählt Karla von einem jungen Mädchen, das den Mut findet, für sich selbst einzustehen – und dadurch auch anderen eine Stimme gibt. Elise Krieps berührt in ihrer ersten Rolle mit stiller Kraft und unerschütterlicher Präsenz. Rainer Bock und Imogen Kogge verstärken das eindrucksvolle Ensemble mit großer Tiefe.