YU Konferenz
Konferenzthema 2026
New Communities
Wie prägen digitale Entwicklungen unser Miteinander?
Auf der diesjährigen YU Konferenz fragen wir uns:
Wie prägen digitale Entwicklungen unser Verständnis von Gemeinschaft und Gesellschaft? Wer setzt die Regeln im digitalen Raum? Wie beeinflusst das Digitale unser Bild von uns selbst und voneinander? Und wie können wir demokratische Werte auch im digitalen Raum stärken und bewahren?
Die YU Konferenz lädt dazu ein, bestehende Perspektiven zu hinterfragen, unterschiedliche Stimmen miteinander ins Gespräch zu bringen und gemeinsam darüber nachzudenken, wie wir digitale Räume und Gemeinschaften in Zukunft gestalten wollen.
Unser Programm:
Block 1 – 10:00 Uhr bis 13:30 Uhr
Jennifer Eickelmann ist Juniorprofessorin für Digitale Transformation in Kultur und Gesellschaft an der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften und Co-Sprecherin des FSP digitale_kultur an der FernUniversität in Hagen. Sie ist Mitherausgeberin der Reihe Digitale Kulturen bei Hagen University Press und des transdisziplinären Journals kultur & geschlecht. Ihre Schwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Medientheorie, Gender/Queer Media Studies und Ungleichheits-/Kultursoziologie und beschäftigen sich mit der digitalen Transformation von Öffentlichkeit und Affekt, digitaler Gewalt und ihrer Regulierung, dem Wandel des Kuratorischen im Kontext von Social Media und Museen und in jüngerer Zeit auch dem Wandel von Wissenschaft und Hochschulen vor dem Hintergrund von generativer KI und autoritären Dynamiken.
Vom Scrollen zum Mitmachen: Jugendliche durch aktive Medienarbeit erreichen
Social Media, Videos und Podcasts sind ein selbstverständlicher Teil der Lebenswelt junger Menschen – und zugleich wichtige Orte, an denen sie sich informieren, austauschen und ihre Meinung bilden. Wie können diese Medien sinnvoll in der Arbeit mit Jugendlichen eingesetzt werden, anstatt sie vor allem als Problem zu betrachten?
Der Kurzimpuls zeigt, wie Medienarbeit Jugendliche erreichen und sie von reinen Medienkonsument:innen zu aktiven Medienmacher:innen werden lassen kann. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie junge Menschen darin gestärkt werden können, Informationen und Quellen kritisch zu hinterfragen, Desinformation und KI-Fakes zu erkennen und gleichzeitig eigene Themen, Meinungen und Perspektiven sichtbar zu machen. Medienkompetenz wird dabei nicht nur als Fähigkeit zur kritischen Nutzung, sondern auch als aktive, digitale Teilhabe verstanden.
Am Beispiel des Projekts „Salon5 FaktenChecker – Jugend gegen Desinformation“ wird gezeigt, wie Jugendliche durch Recherche, Faktenchecks, eigene Faktencheck Reels und Lernvideos ihr Wissen auf den Plattformen weitergeben, die sie täglich nutzen.
Ein Impulsvortrag von Paula Weber von Salon5 – Die Jugendredaktion
Salon5 ist die Jugendredaktion von CORRECTIV und steht für Journalismus von Jugendlichen für Jugendliche. Junge Menschen lernen hier journalistisches Handwerk und setzen sich mit Themen auseinander, die sie interessieren und bewegen. Ob Podcast, Videos und Beiträge auf Instagram oder TikTok – bei Salon5 können Jugendliche Medien selbst gestalten und ihre Perspektiven sichtbar machen. Unterstützt werden sie dabei von Journalist:innen.
Paula Weber ist Medienpädagogin in der Salon5-Jugendredaktion in Dortmund. Sie möchte Jugendlichen einen niedrigschwelligen Zugang zu Journalismus ermöglichen und sie ermutigen, eigene Projekte und Formate zu entwickeln. Sie konzipiert und leitet Workshops zu den Themen Journalismus und Medienkompetenz und arbeitet eng mit jungen Reporter:innen aus Dortmund und dem Ruhrgebiet zusammen. Seit September 2025 leitet sie das Pilotprojekt „Salon5 FaktenChecker – Jugend gegen Desinformation“, in dem Jugendliche lernen, Desinformation zu erkennen und ihr Wissen über die Funktionsweisen von Social Media an andere Jugendliche weiterzugeben.
Mündig mit Medien
Medienbildung gilt im deutschen Schulsystem als Querschnittsaufgabe – auch in Bundeländern, die sie zusammen mit Informatik zum Fach erhoben haben. Die Herausforderung: Wenn Medienbildung eine Aufgabe für alle ist, müssen alle Lehrkräfte dafür qualifiziert werden. Zudem brauchen Schulen eigene, auf sie zugeschnittene Kerncurricula, die sich an einem gemeinsamen Standard orientieren, der festlegt, was Schülerinnen und Schüler in welchem Alter können sollen.
Der Vortrag stellt die Initiative „Mündig mit Medien“ vor, die seit 2024 in einem Action-Research-Ansatz an der Freien Universität Berlin und zwei Partnerschulen mit (angehenden) Lehrkräften Unterrichtsformate entwickelt, die unabhängig von Bundesland und Rahmenlehrplan einsetzbar sind. Am Beispiel der Nelson-Mandela-Schule in Berlin zeigt er, wie ein schuleigenes Kerncurriculum entsteht und wie Kinder und Jugendliche von der Grundschule bis zum Abitur lernen digitale Plattformen, Tools und KI kritisch zu hinterfragen und produktiv zu nutzen, sich konstruktiv an öffentlichen Diskursen zu beteiligen und sich selbstbestimmt in digitalen Räumen zu bewegen.
Referentin:
Tong-Jin Smith ist promovierte Politikwissenschaftlerin und seit 1992 freie Journalistin, u.a. für Welt am Sonntag, Tagesspiegel, Berliner Morgenpost und das ZDF. Seit 2014 lehrt sie an verschiedenen Berliner Hochschulen und hat 2019 das Center for Media and Information Literacy (CeMIL) an der FU Berlin mitgegründet. Im gleichen Jahr wurde sie an der HMKW Berlin (heute Media University of Applied Sciences) als Professorin für Journalismus berufen. Seit 2025 ist sie zudem im Think & Do Tank futur eins e.V. für Bildungsthemen verantwortlich. Sie forscht und lehrt zu Medienmündigkeit, Nachrichten- und Informationskompetenz, alternativen Medien und der digitalen Transformation von Journalismus und Demokrat
Kurzvortrag: Digitale Teilhabe praktisch gedacht: Ankoppeln & Docriva
Wie können digitale Anwendungen gesellschaftliche und soziale Arbeit konkret erleichtern? Cedric Ngonthe vom VKII Ruhrbezirk e. V. stellt zusammen mit Aime Yonkeu zwei selbst entwickelte Anwendungen vor, die aus konkreten Bedarfen der Praxis entstanden sind.
Die Ankoppeln-App ist eine Netzwerkplattform für gemeinnützige Vereine. Sie unterstützt Organisationen dabei, sich miteinander zu vernetzen und ihre gemeinnützige und soziale Arbeit digital zu dokumentieren. Damit zeigt sie, wie Digitalisierung Kooperation und Teilhabe im zivilgesellschaftlichen Bereich unterstützen kann.
Mit Docriva richtet sich die zweite Anwendung direkt an Menschen, die im Alltag mit komplexen Dokumenten konfrontiert sind. Dokumente können gescannt, digital verwaltet und mithilfe von KI leichter erschlossen werden. Insbesondere Menschen mit Sprachbarrieren erhalten so Unterstützung dabei, anspruchsvolle Schreiben selbstständiger zu verstehen und zu verwalten.
Die Vorstellung zeigt anhand zweier konkreter Beispiele, wie Technologie genutzt werden kann, um Zugänge zu erleichtern und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.
Ein Vortrag von Cedric Ngonthe & Aime Yonkeu vom VKII Ruhrbezirk e. V.
Der VKII Ruhrbezirk e. V. setzt sich für gesellschaftliche Teilhabe, Empowerment und ein gleichberechtigtes Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft ein. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Menschen aus afrikanischen und migrantischen Communities sowie mit Kindern und Jugendlichen.
Mit Bildungsangeboten, Jugendgruppen, Workshops, Beratungen und Veranstaltungen schafft der Verein Räume, in denen Menschen eigene Perspektiven einbringen, Kompetenzen entwickeln und gesellschaftliche Prozesse aktiv mitgestalten können. Dabei verbindet der VKII Community-Arbeit mit politischer Bildung, Medienkompetenz und der Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen und öffentlichen Institutionen.
Im Projekt Ankoppeln entwickelt der VKII gemeinsam mit Partnervereinen neue Wege, um insbesondere junge Menschen zu stärken und Zugänge zu gesellschaftlicher und politischer Teilhabe zu schaffen. Digitale Räume werden dabei sowohl als Chance für Vernetzung und Selbstorganisation als auch als Bildungsraum verstanden, in dem ein kritischer Umgang mit Informationen, Technologien und gesellschaftlichen Machtverhältnissen immer wichtiger wird.
Auf dem Podium der YU Konferenz 2026 steht unser digitales Miteinander Mittelpunkt.
Gemeinsam mit unseren Podiumsgästen Nhi Le, Suraj Mailitafi, Dr. Tong-Jin Smith und Dr. Jennifer Eikelmann besprechen wir folgende Fragen:
Moderation: Denise Gühnemann
Teil 1 – Wie prägen digitale Räume unser Miteinander?
Digitale Räume sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie verändern, wie wir miteinander kommunizieren, Gemeinschaft erleben und Demokratie erfahren. Gleichzeitig stellen sie neue Fragen an unsere Gesellschaft: Welchen Informationen können wir trauen? Wie begegnen wir uns? Wie diskutieren wir miteinander? Und was braucht es, damit alle am digitalen Miteinander teilhaben können. Wir diskutieren, wie das Netz unser heutiges Zusammenleben prägt und welche Kompetenzen wir heute brauchen, um an der digitalen Gesellschaft teilhaben zu können.
Teil 2 – Digitale Debatten – Wie stärken wir den Dialog im digitalen Raum?
Ist ein offener Diskurs im Netz noch möglich?
Hass, Ausgrenzung und ein rauer Ton gehören für viele Menschen zum Alltag im Netz. Das schreckt viele davon ab, sich im Netz an Diskussionen zu beteiligen. Was können wir dagegen tun? Wie schaffen wir digitale Räume, in denen unterschiedliche Stimmen gehört werden und sich mehr Menschen sicher einbringen können? Im zweiten Abschnitt sprechen wir darüber, welche Verantwortung Plattformen, Medien und wir alle tragen und was es braucht, damit das Netz offener, fairer und inklusiver wird.
Unsere Gäste:
Nhi Le
Nhi Le ist Journalistin, Moderatorin und Autorin. Ihre Schwerpunkte sind digitale Medienkultur, die Schnittstellen zwischen Pop und Politik und die Einwanderungsgesellschaft Ostdeutschland mit Fokus auf die vietnamesische Diaspora. Aktuell arbeitet sie vor allem für den Norddeutschen Rundfunk und für andere öffentlich-rechtliche Medien.
Die ZEIT zählt sie zu den 100 wichtigsten jungen Ostdeutschen. 2021 wurde sie vom Medium Magazin zu den Top 30 bis 30 Journalist*innen des Landes gewählt. Ihre Arbeit wurde mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet.
Suraj Mailitafi
Suraj ist politischer Aktivist und Content Creator. Er setzt sich für Antirassismus, Antifaschismus und Chancengerechtigkeit ein – auf der Straße, in Schulen und in den sozialen Medien.
Mit seiner Arbeit erreicht er monatlich auf Instagram und TikTok bis zu 12 Millionen Menschen. Seine Inhalte richten sich insbesondere an junge und migrantisierte Menschen, die er mit einer ruhigen, authentischen und zugänglichen Art für gesellschaftspolitische Themen sensibilisiert und informiert.
Darüber hinaus engagiert sich Suraj in der Initiative „Gerechtigkeit für Lorenz“, die sich für eine lückenlose Aufklärung rassistischer Polizeigewalt einsetzt.
Dr. Tong-Jin Smith
Tong-Jin Smith ist promovierte Politikwissenschaftlerin und seit 1992 freie Journalistin, u.a. für Welt am Sonntag, Tagesspiegel, Berliner Morgenpost und das ZDF. Seit 2014 lehrt sie an verschiedenen Berliner Hochschulen und hat 2019 das Center for Media and Information Literacy (CeMIL) an der FU Berlin mitgegründet. Im gleichen Jahr wurde sie an der HMKW Berlin (heute Media University of Applied Sciences) als Professorin für Journalismus berufen. Seit 2025 ist sie zudem im Think & Do Tank futur eins e.V. für Bildungsthemen verantwortlich. Sie forscht und lehrt zu Medienmündigkeit, Nachrichten- und Informationskompetenz, alternativen Medien und der digitalen Transformation von Journalismus und Demokratie.
Dr. Jennifer Eikelmann
Jennifer Eickelmann ist Juniorprofessorin für Digitale Transformation in Kultur und Gesellschaft an der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften und Co-Sprecherin des FSP digitale_kultur an der FernUniversität in Hagen. Sie ist Mitherausgeberin der Reihe Digitale Kulturen bei Hagen University Press und des transdisziplinären Journals kultur & geschlecht. Ihre Schwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Medientheorie, Gender/Queer Media Studies und Ungleichheits-/Kultursoziologie und beschäftigen sich mit der digitalen Transformation von Öffentlichkeit und Affekt, digitaler Gewalt und ihrer Regulierung, dem Wandel des Kuratorischen im Kontext von Social Media und Museen und in jüngerer Zeit auch dem Wandel von Wissenschaft und Hochschulen vor dem Hintergrund von generativer KI und autoritären Dynamiken.
Moderation: Denise Gühnemann
Denise Gühnemann arbeitet seit vielen Jahren in der Kultur- und Medienbildung. Sie hat sich in verschiedenen Rollen – von Projektmanagement über Redaktion bis hin zu Forschung – mit digitalen Spielen, Medienbildung und der Digitalisierung der Gesellschaft beschäftigt. Immer wieder moderiert sie verschiedene Formate rund um die Themen Medienbildung und Medialisierung.
Block 2 – 14:15 Uhr bis 16:00 Uhr
Fake News erkennen, Hate Speech einordnen, Quellen überprüfen.
Klingt einfach? Zwei Jugendliche aus der Youth Group des VKII Ruhrbezirk e. V. stellen die Medienkompetenz der Teilnehmenden auf die Probe.
In einem interaktiven Quiz geht es darum, wie sicher wir uns tatsächlich durch digitale Informationsräume bewegen. Anschließend wechseln die Perspektiven: Die Jugendlichen berichten, wie sie selbst für Themen wie Desinformation, Hate Speech und den kritischen Umgang mit Social Media sensibilisiert wurden. Gemeinsam wird diskutiert, wie Bildungsangebote junge Menschen erreichen können und ob Erwachsene eigentlich automatisch medienkompetenter sind.
Dabei geht es auch um Demokratie: Wer entscheidet, welchen Informationen wir vertrauen? Wie beeinflussen digitale Inhalte unsere Meinungsbildung? Und warum sind junge Menschen von Desinformation und Hate Speech besonders betroffen?
Ein Workshop von Jugendlichen für Jugendliche und Erwachsene mit Quiz, Diskussion und einem kritischen Blick auf unseren digitalen Alltag.
Ein Workshop von Desire Bigalske & Karl Nyuydine vom VKII Ruhrbezirk e. V.
Der VKII Ruhrbezirk e. V. setzt sich für gesellschaftliche Teilhabe, Empowerment und ein gleichberechtigtes Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft ein. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Menschen aus afrikanischen und migrantischen Communities sowie mit Kindern und Jugendlichen.
Mit Bildungsangeboten, Jugendgruppen, Workshops, Beratungen und Veranstaltungen schafft der Verein Räume, in denen Menschen eigene Perspektiven einbringen, Kompetenzen entwickeln und gesellschaftliche Prozesse aktiv mitgestalten können. Dabei verbindet der VKII Community-Arbeit mit politischer Bildung, Medienkompetenz und der Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen und öffentlichen Institutionen.
Im Projekt Ankoppeln entwickelt der VKII gemeinsam mit Partnervereinen neue Wege, um insbesondere junge Menschen zu stärken und Zugänge zu gesellschaftlicher und politischer Teilhabe zu schaffen. Digitale Räume werden dabei sowohl als Chance für Vernetzung und Selbstorganisation als auch als Bildungsraum verstanden, in dem ein kritischer Umgang mit Informationen, Technologien und gesellschaftlichen Machtverhältnissen immer wichtiger wird.
Ein Blatt. Ein Kuli. Acht Seiten. Lets go!
Was ist eigentlich ein Zine? Und welche Geschichten kann man damit erzählen? Zum Kick-off zeigen wir Schnellhefter*innen, warum wir dieses kleine, selbstgemachte Medium so lieben: Zines können persönlich, politisch, albern, chaotisch, laut oder leise sein. Und vor allem müssen sie nicht perfekt sein.
Gemeinsam falten wir im 2-stündigen Workshop aus einem A3-Blatt ein eigenes kleines Heft und unterstützen euch beim Gestalten der Seiten mit kleinen Kreativimpulsen. Dabei geht es weniger ums Nachdenken als ums Ausprobieren.
Wir zeigen, wie niedrigschwelliges Gestalten möglich ist, wenn Material und Arbeitszeit bewusst begrenzt sind. Kommt vorbei, schnappt euch ein Blatt und einen Kuli und macht ein Zine mit uns.
Ein Workshop von:
Die Schnellhefter*innen sind ein Dortmunder Workshop-Kollektiv, das sich der Do-it-yourself-Ästhetik der Zine-Kultur verschrieben hat. Hinter dem Kollektiv stehen Lisa Fischer, Max Rüthers und Luis F. Düllberg.
Lisa ist freie Szenografin, Tattoo Artist und Mitgründerin des Flinta*sialand Festivals. Max arbeitet ebenfalls als freier Szenograf und ermöglicht das Ausstellungsformat Werni & Fini im Rekorder. Luis ist Musiker und freier Grafikdesigner mit einer Leidenschaft für Siebdruck und Riso.
Angetrieben werden die Schnellhefter*innen von der Überzeugung, dass Kunst und Gestaltung kein Profi-Terrain sein muss. Sie übersetzen die Unmittelbarkeit der Zine-Bewegung in einen zugänglichen Rahmen gegen erlernten Perfektionismus, mit dem Ziel, freies, gemeinschaftliches Gestalten für alle möglich zu machen.
Gemeinsamer Ausklang im Mono Listening Café ab 18 Uhr
DJ -Set von:
Digital Thoughts // Latent Affects // Repetition // Temporal
Suspension // Identifying Patterns // Embodying Anti-Patterns
// Destruction // Reconstruction // Subject to Change
DE:
3ΔÆA’s musikalische Mission liegt in der Versöhnung von
Gegensätzen: Die unheimliche und abrasive Klangästhetik des
Deconstructed Post-Club mit der rituellen Trance des
Dancefloors. Ihre Musik ist das Ergebnis der künstlerischen
Aufarbeitung einer Ich-Werdung. Dabei wird der Loop der
Maschinen zu einem digitalen Gefängnis ihres Bewusstseins,
das versucht, die algorithmische Starre zu sprengen.
Anmeldung und Fragen zu unserer Konferenz:
Hinweis zur Anmeldung: Schreiben Sie uns gerne für welchen Block Sie sich anmelden möchten. Für die Teilnahme am 2. Block, schreiben Sie uns an welchem Workshop Sie gerne teilnehmen möchten:
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme:
info@yufestival.de
YU Festival 2026
Die YU Konferenz ist Teil des YU Festivals 2026
Das YU Festival bringt vier Tage Medien, Kunst und Diskurs zusammen: zum Ausprobieren, Mitreden und Mitgestalten
Das YU Festival verbindet Medien, Kunst und Diskurs in einem offenen kreativen Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Entwickeln neuer Ideen.
Auf dem Festival stellen wir uns die Frage: Wie verändert das Digitale unser Zusammenleben? Wem gehören eigentlich die digitalen Räume, in denen wir uns täglich bewegen? Und wie können wir selbst Einfluss nehmen und mitbestimmen.
Was willst DU im Digitalen? Und was kannst DU tun, um digitale Räume und unsere digitale Gesellschaft mitzugestalten?
Das YU Festival bringt Menschen zusammen, die neugierig sind, Fragen stellen, voneinander lernen und gemeinsam Ideen für die digitale Zukunft entwickeln wollen.
Selbst ausprobieren, gestalten und mitreden vom 22. bis 25. Oktober 2026 im Dortmunder U.
Das YU Festival ist ein Kooperationsprojekt der Abteilung Digitale Kultur im Dortmunder U und der Koordinierungsstelle Digital- und Medienkompetenz aus dem Team Smart City Dortmund.

In Kooperation mit:


