YU Festival Workshop – Cyberfeministische Strategien in der generativen Kunstpraxis
Wie lassen sich KI-Tools selbstbestimmt besetzen, um Biases zu unterlaufen und eigene, emanzipatorische Ästhetiken jenseits von Big-Tech-Monopolen zu formen? Dieser Workshop schlägt die Brücke zwischen kritischem Diskurs und der eigenen künstlerischen Praxis.
Der erste Teil ist diskursiv gestaltet und gewährt einen Blick hinter die Kulissen datenbasierter Systeme. Inspiriert von cyberfeministischen Ansätzen schärft er das Bewusstsein für die Entstehung von Biases und die Frage, wie sich Kreativität in der Zusammenarbeit mit KI verändert. Im anschließenden Praxisteil richtet sich der Fokus auf die Nutzung gängiger LLMs sowie des Text-to-Image-Modell Stable Diffusion. Es werden konkrete Methoden für das eigene kreative Schaffen vorgestellt und in einem experimentellen Rahmen erprobt, um KI-Voreinstellungen zu unterwandern und eigene Narrative zu prägen.
Der Workshop richtet sich an alle, die KI-Technologien kritisch hinterfragen und aktiv mitgestalten wollen. Da die PCs vor Ort knapp sind, bringt bitte nach Möglichkeit eigene leistungsstarke Windows-Laptops mit.
Workshopleitung
Darbyn Luisa Kalkuhl
Darbyn ist als intermediale_r Künstler_in an der Schnittstelle von Sozialwissenschaft, Medienkunst und performativer Kunst tätig. Als Gründer_in des Queeren Theater Kollektivs führt Darbyn konzeptionelle Regie und erforscht neuroqueere und intermediale Ästhetiken, wie etwa in der Verbindung von digitalen Echtzeit-Medien mit darstellender Kunst. Im Zentrum der künstlerischen Praxis steht die Dekonstruktion gesellschaftlicher Machtverhältnisse und normativer Strukturen.
Ein Schwerpunkt von Darbyns aktueller Arbeit bildet die Entwicklung einer kritischen KI-Methodik. Diese befähigt Kunstschaffende dazu, sich generative Systeme kreativ und selbstbestimmt anzueignen.
Anmeldung für den Workshop:
info@yufestival.de
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung
Der Workshop ist Teil des YU Festivals im Dortmunder U


