Kino-Special: Die Ägyptischen Filmtage Dortmund
Vom 10. bis 13. April 2025 sind die Ägyptischen Filmtage zu Gast im Kino im Dortmunder U und bringen die Vielfalt, Geschichte und Gegenwart des ägyptischen Kinos auf unsere Leinwand.
Entstanden aus einer Initiative des Kulturdezernats der Stadt Dortmund und des ägyptischen Schauspielers Mohammed Zaki Mourad, lädt das Festival euch ein zu Filmvorführungen, Gesprächen und begleitenden Veranstaltungen – für Austausch, neue Perspektiven und spannende Einblicke.
Freut euch auf große Klassiker, aktuelle Produktionen und bewegende Geschichten, die Brücken schlagen – zwischen Ländern, Sprachen und Menschen.
EG 1984, 112 Min., Regie: Hadi El Bagoury, OmeU, FSK o. A.*
Die Handlung folgt Dr. Shukri Mokhtar, einem Professor für Psychologie, der in einer letzten Vorlesung über die Stadien der Liebe spricht. Durch mehrere miteinander verbundene Geschichten zeigt der Film die Höhen und Tiefen von Beziehungen – von der ersten Begegnung bis zur letzten Phase der Liebe.

EG 1984, 156 Min., Regie: Atef Salem, OmeU, FSK o. A.*
Der Film basiert auf der wahren Geschichte des ägyptischen Arbeiters Mohamed Hassan und erzählt von seinem Kampf in Deutschland. Schon in jungen Jahren erlernt Mohamed das Handwerk des Drehens und beschließt, zur Ausübung des Berufs nach Deutschland auszuwandern. Während seiner Zeit in Deutschland lernt er einen ägyptisch-griechischen Boxtrainer kennen, unter dessen Anleitung er sich zu einem erfolgreichen Boxer entwickelt. Neben seiner sportlichen Karriere kann sich Mohamed auch beruflich behaupten: Er entwickelt eine neue Idee für Drehmaschinen und gewinnt dadurch Anerkennung. Am Ende wird er ein wohlhabender und angesehener Mann in Deutschland.
Der Film „Al Nemr Al-Aswad“ ist Teil unserer hauseigenen Arthouse-Reihe im Kino im U.

EG 1966, 110 Min., Regie: Fatin Abdulwahhab, OmeU, FSK o. A.*
Der Film behandelt das Thema Frauenrechte auf humorvolle Weise. Die Handlung dreht sich um Hussein Omar, den Leiter der Projektabteilung eines Bauunternehmens, der plötzlich erfährt, dass seine Ehefrau Ismat zur Generaldirektorin desselben Unternehmens befördert wurde.

EG 1966, 132 Min., Regie: Salah Abouseif, OmeU, FSK o. A.*
Die Handlung des Films spielt in den 1930er Jahren, als der junge „Mahgoub Abd El-Daem“ (Hamdi Ahmed), der aus Oberägypten kommt, ein armes Leben in Kairo führt. Er lernt „Salim El-Ikhshidi“, einen Mann aus seinem Heimatdorf, kennen, der ihn bittet, ihm zu helfen, einen Job zu finden.

*Dieser Film wurde von den FSK-Prüfausschüssen nicht geprüft und hat dementsprechend keine Altersfreigabe erhalten. Er ist daher nur für Personen ab 18 Jahren zugänglich. Begründungen zur FSK-Einordnung findet ihr HIER.
Das Kino im U
Ob Klassiker, Filmfestgewinner oder Dokumentarfilm – wenn ihr in den bequemem Sesseln Platz nehmt und im Saal das Licht ausgeht, beginnt ein gemeinsames Erlebnis, irgendwo zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Mit den hauseigenen Kinoreihen (Feierabendfilm, Kinoklassiker, Arthouse, Eventkino, Lokalkino) präsentiert das Kino im U jeden Dienstag und Freitag ein vielfältiges kuratiertes Filmprogramm.
Das Kino im U ist für Rollstuhlfahrer*innen ohne Hilfe zugänglich. Für Träger*innen von Hörgeräten mit T-Spule befindet sich eine Induktionsschleife im Saal.
Das Kino im U ist Mitglied im Netzwerk Filmkultur NRW.