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Die Silhouette eines Hochhauses; ganz in schwarz gehalten in der Dunkelheit und darüber in gelber Schrift der Titel „Großstadtvisionen“

Großstadtvisionen. Film & Talk: Kino im U »Berlin – Die Sinfonie der Großstadt« (1927)

Großstadtvisionen im Film: Die TU Dortmund lädt zu einer Reise durch ein Jahrhundert urbaner Bilder im Kino – von Berlin über New York und Tokio bis Rio. Im Anschluss an jede Vorführung diskutieren Wissenschaftler, Gäste und Publikum. Gesprächsgast: Maren LickhardtModeriert von Alexander Gurdon und Andreas Zeising Das Dortmunder U feiert Geburtstag: Vor hundert Jahren wurde...

Szenenbild: Der Naturwissenschaftsleher (Ryan Gosling) und die Projektleiterin (Sandra Hüller)

Feierabendfilm: Der Astronaut

Der Naturwissenschaftslehrer Ryland Grace (RYAN GOSLING) wacht eines Tages auf einem Raumschiff auf – Lichtjahre von zu Hause entfernt und ohne Erinnerung daran, wer er ist oder wie er dorthin gekommen ist. Als sein Gedächtnis nach und nach zurückkehrt, findet er heraus, was seine Mission ist: Er soll das Rätsel um eine mysteriöse Substanz lösen, die dazu führt, dass die Sonne erlischt. Um alles und jeden auf der Erde vor dem Aussterben zu bewahren, muss er auf sein wissenschaftliches Fachwissen und einige unorthodoxe Ideen zurückgreifen. Dabei führt eine unerwartete Freundschaft dazu, dass er all dies vielleicht nicht ganz allein tun muss…

Szenenbild: Kohlenhauer Jürgen Fohrmann

Feierabendfilm: Max von der Grün Film: Irrlicht und Feuer

Fernsehfilm in 2 Teilen
Das Schicksal eines Bergmanns an der Ruhr steht im Mittelpunkt des Romans von Max von der Grün. Stellvertretend für viele Kumpel bringt uns Jürgen Fohrmann das Leben der Menschen im "Revier" nahe und beleuchtet vor allem auch das komplexe Problem der sich seit langem anbahnenden Wirtschaftskrise im Bergbau. Dabei bleibt Jürgen Fohrmann aber stets selbstständiger Charakter mit individuellen Fähigkeiten und Entscheidungen und einer besonders engagierten Handlungsweise.

Szenenbild: Derya führt das Theaterstück auf

Feierabendfilm: Gelbe Briefe

Derya und Aziz, ein bekanntes Künstlerehepaar aus Ankara, verlieren nach einem Vorfall bei einer Theaterpremiere Arbeit und Wohnung. Mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi ziehen sie nach Istanbul zur Mutter von Aziz. Während Aziz an seinen Überzeugungen festhält und sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt, sucht Derya nach finanzieller Unabhängigkeit. Dabei wächst die Distanz nicht nur zwischen den Eltern, sondern auch zu Ezgi, bis die Familie zwischen ihren Idealen und einer gemeinsamen Zukunft entscheiden muss.

Szenenbild: die Auftragskiller Vincent Vega (John Travolta) und Jules Winnfield (Samuel L. Jackson)

Kinoklassiker: Pulp Fiction

Jules Winnfield und Vincent Vega sind Auftragskiller im Dienst von Mafiaboss Marsellus Wallace. Während sie einen gestohlenen Koffer zurückholen sollen, wird Vincent beauftragt, auf Wallace’ Frau Mia aufzupassen. Gleichzeitig soll der Boxer Butch Coolidge einen Kampf absichtlich verlieren. Die scheinbar getrennten Geschichten dieser Figuren verweben sich zu einer Reihe skurriler, schwarzhumoriger und unvorhersehbarer Ereignisse.

Szenenbild: Sandra Hüller als der fremde Soldat in der Dorfgemeinschaft

Feierabendfilm: Rose

Im Dreißigjährigen Krieg taucht ein geheimnisvoller, von einer Narbe gezeichneter Soldat in einem abgelegenen protestantischen Dorf auf und beansprucht einen verlassenen Gutshof. Trotz eines Dokuments, das seinen Anspruch bestätigt, begegnet ihm die Dorfgemeinde mit Misstrauen. Der Fremde sucht Anerkennung und ein neues Leben, doch seine falsche Identität, sein falscher Name und sein verborgenes Geschlecht machen seinen Weg gefährlich. Um seine Ziele zu erreichen, schreckt er selbst vor einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern nicht zurück.

Szenenbild: Mitglieder der ehemaligen linksextremen Terrorgruppe French 75

Feierabendfilm: One Battle After Another

Vor 16 Jahren befreite die Widerstandsgruppe „French 75“ 200 Häftlinge aus ICE-Gewahrsam und verschwand danach spurlos. Auch Bob „Ghetto Pat“ Ferguson lebt seitdem in Paranoia, weil er Rache durch den ehemaligen ICE-Colonel Steven J. Lockjaw fürchtet. Als dieser sich einer rassistischen Miliz anschließt und Bobs Tochter Willa ins Visier nimmt, stellt sich Bob mit alten Weggefährt*innen dem Extremisten entgegen.

Szenenbild: Joachim Meyerhoff und seine Theaterkollegen

Feierabendfilm: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Mit 20 wird Joachim unerwartet an der renommierten Schauspielschule in München angenommen und zieht in die Villa zu seinen Großeltern, Inge und Hermann. Zwischen den skurrilen Herausforderungen der Schauspielschule und den exzentrischen, meist alkoholgetränkten Ritualen seiner Großeltern versucht Joachim seinen Platz in der Welt zu finden – ohne zu wissen, welche Rolle er darin eigentlich spielt.

Szenenbild: Adam Driver und Mayim Bialik

Feierabendfilm: Father Mother Sister Brother

FATHER MOTHER SISTER BROTHER ist ein behutsam als Triptychon komponierter Spielfilm. Die drei Geschichten kreisen um die Beziehungen erwachsener Kinder zu ihren teils distanzierten Eltern und untereinander. Jedes der drei Kapitel spielt in der Gegenwart, jedes in einem anderen Land: FATHER ist im Nordosten der USA angesiedelt, MOTHER in Dublin und SISTER BROTHER in Paris. Es ist eine Reihe von Charakterstudien, ruhig, beobachtend und ohne Wertung – und zugleich eine Komödie, durchzogen von feinen Fäden der Melancholie.

Key Visual Kleiner Freitag

Kleiner Freitag: Dortmunder Kunstverein: Dialogische Führung & Filmabend

Linda Schröer (Interimsleitung, Dortmunder Kunstverein) und Hel Wagner (Praktikantin im Bereich der Kuratorischen Assistenz & Vermittlung) geben Einblicke in die Arbeit der brasilianischen Künstlerin Renata Lucas und in den Prozess der Ausstellungskonzeption und -umsetzung. Anschliessend zeigt uns der Film „São Paulo Sociedade Anônima“ das São Paulo der 1960er: Carlos, Qualitätskontrolleur bei Volkswagen, sucht zwischen Fabriken,...

Sieben Männer in Arbeitskleidung und Mützen stehen in einer Reihe und halten Besen in einem Innenhof

Kleiner Freitag: Art on the MOve – Müll

Filmvorführung mit anschließendem Gespräch Un Dessert pour Constance. Ein Film der Pionierin des panafrikanischen KinosSarah MaldororFR 1981 Spielfilm 61’OmeU Wo treffen die französische Haute-Cuisine und die Pariser Müllabfuhr aufeinander: in Sarah Maldoror’s herzhaft-sarkastischem Kinospiel Un dessert pour Constance. Es geht in diesem seltenen Filmfund um die beiden senegalesischen Straßenfeger Mamadou und Bokolo, die bei der...