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Szenenbild: Adam Driver und Mayim Bialik

Feierabendfilm: Father Mother Sister Brother

FATHER MOTHER SISTER BROTHER ist ein behutsam als Triptychon komponierter Spielfilm. Die drei Geschichten kreisen um die Beziehungen erwachsener Kinder zu ihren teils distanzierten Eltern und untereinander. Jedes der drei Kapitel spielt in der Gegenwart, jedes in einem anderen Land: FATHER ist im Nordosten der USA angesiedelt, MOTHER in Dublin und SISTER BROTHER in Paris. Es ist eine Reihe von Charakterstudien, ruhig, beobachtend und ohne Wertung – und zugleich eine Komödie, durchzogen von feinen Fäden der Melancholie.

Key Visual Kleiner Freitag

Kleiner Freitag: Dortmunder Kunstverein: Dialogische Führung & Filmabend

Linda Schröer (Interimsleitung, Dortmunder Kunstverein) und Hel Wagner (Praktikantin im Bereich der Kuratorischen Assistenz & Vermittlung) geben Einblicke in die Arbeit der brasilianischen Künstlerin Renata Lucas und in den Prozess der Ausstellungskonzeption und -umsetzung. Anschliessend zeigt uns der Film „São Paulo Sociedade Anônima“ das São Paulo der 1960er: Carlos, Qualitätskontrolleur bei Volkswagen, sucht zwischen Fabriken,...

Sieben Männer in Arbeitskleidung und Mützen stehen in einer Reihe und halten Besen in einem Innenhof

Kleiner Freitag: Art on the MOve – Müll

Filmvorführung mit anschließendem Gespräch Un Dessert pour Constance. Ein Film der Pionierin des panafrikanischen KinosSarah MaldororFR 1981 Spielfilm 61’OmeU Wo treffen die französische Haute-Cuisine und die Pariser Müllabfuhr aufeinander: in Sarah Maldoror’s herzhaft-sarkastischem Kinospiel Un dessert pour Constance. Es geht in diesem seltenen Filmfund um die beiden senegalesischen Straßenfeger Mamadou und Bokolo, die bei der...

Karla_©Florian_Emmerich_Panda

Feierabendfilm: Karla

1962, Deutschland: Die zwölfjährige Karla stellt sich mutig einer Welt entgegen, in der Kinder schweigen sollen. Sie widersetzt sich der Macht ihres Vaters, dem Schweigen ihrer Familie und einer Gesellschaft, die lieber wegsieht als zuhört. Doch Karla bleibt nicht stumm – sie spricht, klagt an und verändert damit mehr, als sie je für möglich gehalten hätte.5Inspiriert von einem wahren Gerichtsfall erzählt Karla von einem jungen Mädchen, das den Mut findet, für sich selbst einzustehen – und dadurch auch anderen eine Stimme gibt. Elise Krieps berührt in ihrer ersten Rolle mit stiller Kraft und unerschütterlicher Präsenz. Rainer Bock und Imogen Kogge verstärken das eindrucksvolle Ensemble mit großer Tiefe.

Schichtwechsel_©Fernseharchiv_Deutsches Historisches Museum

Feierabendfilm: Max von der Grün Film: Schichtwechsel

Eine Zechensiedlung im Ruhrgebiet: Das Bergwerk, das allen Arbeit gibt, ist von Schließung bedroht, ein Betriebsrat bekommt Ärger, weil er „DDR“ gesagt hat und bei Familie Schimanski (!) hängt der Haussegen schief, weil die Tochter (Angela Winkler) einen Cabrio-Freund hat und der Sohn auf der Zeche kündigt, um „nach Rüsselsheim“ zu gehen. Der unter der Regie von Hans-Dieter Schwarze nach einem Buch von Max von der Grün entstandene Film schildert in klaren Bildern die Krisen- und Umbruchsituation im Ruhrgebiet des Jahres 1968.

Ein fast perfekter Antrag_©Jürgen Olczyk_Leonine Studios

Feierabendfilm: Ein fast perfekter Antrag

Seit seine Frau verstorben ist, verbringt der Witwer Walter Adler (Heiner Lauterbach) seinen Ruhestand allein mit seinem Hund. Um sich die Zeit zu vertreiben, testet er Restaurants und bewertet sie anschließend im Internet. Seine pedantische und sture Natur bringt ihm dabei aber nicht nur Verständnis oder gar Wohlwollen ein. Beim Besuch eines neuen Sushi Restaurants trifft er zufällig auf seine Jugendliebe Alice (Iris Berben). Vor 40 Jahren hatte er ihr mit einer selbst gebauten Rube Goldberg Maschine einen Heiratsantrag gemacht, der spektakulär scheiterte und schließlich zu ihrer Ablehnung führte. Das Wiedersehen weckt den Ehrgeiz des gehörnten Senioren und er beschließt, alles für eine zweite Chance mit Alice zu tun.

Emilia Pérez_©Neue Visionen Filmverleih

Feierabendfilm: Emilia Pérez

Mexiko in der Gegenwart: Die überqualifizierte und dennoch ausgebeutete Anwältin Rita (Zoe Saldana) vergeudet ihre Talente, indem sie für eine große Kanzlei arbeitet, die viel besser darin ist, kriminellen Müll zu beschönigen, als der Gerechtigkeit zu dienen. Kriminelle aller Couleur, von Drogendealern über Mörder bis zu Kartellbossen, setzen deshalb auf die Fähigkeiten der Kanzlei und Rita. Eines Tages bietet sich ihr schließlich ein unerwarteter Ausweg – ein Angebot, das sie einfach nicht ablehnen kann: Sie soll dem gefürchteten Kartellboss Juan „Little Hands" Del Monte – auch bekannt als Manitas (Karla Sofía Gascón) – helfen, sich aus seinem schmutzigen Geschäft zurückzuziehen und für immer in der Versenkung zu verschwinden. Manitas hat einen Plan, an dem er seit Jahren heimlich gefeilt hat: endlich die Frau sein zu können, die er in seinem Inneren schon immer gespürt hat. Ihr Name: Emilia Pérez.

Die leisen und die großen Töne_©Neue Visionen Filmverleih

Feierabendfilm: Die leisen und die großen Töne

Thibaut ist ein berühmter Dirigent, der die Konzertsäle der ganzen Welt bereist. In der Mitte seines Lebens erfährt er, dass er adoptiert wurde und dass er auch einen jüngeren Bruder hat, Jimmy, der in einer Schulküche arbeitet und Posaune in der Blaskapelle einer Arbeiterstadt spielt. Die beiden Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein. Nur in einer Sache sind sie sich einig: ihrer Liebe zur Musik. Thibaut ist beeindruckt vom musikalischen Talent seines Bruders. Er will die Ungerechtigkeit ihres Schicksals begleichen, seinem Bruder die eine Chance geben, die er nie hatte: sein Talent zu entfalten, seinem Herzen zu folgen und mit dem kleinen Orchester einen nationalen Wettbewerb zu gewinnen. Jimmy beginnt, von einem ganz anderen Leben zu träumen...

Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf_©Walt Disney Studios Motion Picture Germany GmbH

Feierabendfilm: WALL•E – Der Letzte räumt die Erde auf

Wall·E ist ein kleiner Haushaltsroboter, der klaglos seinen Dienst verrichtet und Müll zusammenpresst, um ihn zu Wolkenkratzern aufzustapeln. Denn der kleine rostige Kasten macht seinen Job seit nunmehr 700 Jahren! Damals verließen alle Menschen die völlig zugemüllte Erde. Nun ist Wall·E der letzte seiner Art auf einem toten Planeten. Bis Androidin Eve als Lichtgestalt vom Himmel herunterschwebt.