Kleiner Freitag: Künstlerinnengespräch mit Ina Weber
Wie prägt Architektur unseren Blick auf die Stadt –und warum faszinieren uns gerade die Orte, die oft übersehen oder als „hässlich“wahrgenommen werden? Im Künstlerinnengespräch mit Ina Weber geht es um Nachkriegsarchitektur, Beton, urbane Räume und die Frage, was Minigolf damit zu tun hat.
Im Zentrum steht Webers aktuelle Ausstellung „Zurück zum Beton: Ina Webers Trümmerbahnen-Minigolf“ im Museum Ostwall im Dortmunder U. Die Ausstellung zeigt einen begehbaren Minigolfparcours, dessen Hindernisse sich an realen architektonischen Formen orientieren. Statt Windmühlen und Loopings begegnen Besucher*innen skulpturale Elemente, die von Nachkriegsarchitektur, Brutalismus und urbanen Stadträumen inspiriert sind. Nach der Ausstellung werden die Hindernisse wieder zu eigenständigen Skulpturen.
Ina Weber arbeitet seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Architektur und Skulptur. Immer wieder beschäftigt sie sich mit unserem Verhältnis zu gebauten Räumen, mit den ästhetischen und gesellschaftlichen Spuren von Städten und mit Architekturformen, die polarisieren. Besonders die Nachkriegsmoderne und der oft diskutierte Baustoff Beton spielen in ihrer Arbeit eine wichtige Rolle. Ihre Werke waren unter anderem in der Bundeskunsthalle Bonn, im Künstlerhaus Bregenz und im Zendai Museum of Modern Art, Shanghai zu sehen.
Im Gespräch mit Kuratorin Stefanie Weißhorn-Ponert geht es um die Hintergründe der Ausstellung, um die Faszination von Nachkriegsarchitektur, um Brutalismus, Bauhaus und urbane Erinnerungskultur –und darum, warum Minigolf vielleicht viel mehr über unsere Städte erzählt, als man zunächst denkt.
Wegen begrenzter Platzzahl bitten wir euch sich per Mail an kleinerfreitag@stadtdo.de anzumelden. Die Veranstaltungsteilnahme ist kostenfrei.
Der „Kleiner Freitag“ findet jeden Donnerstag ab 19 Uhr an unterschiedlichen Orten im und am Dortmunder U statt.
Hiermit ist die Vorfreude auf das (fast-)Wochenende garantiert!