Bild mit vielen grafischen Augen für den Talk Community Visions vom YU Festival

YU Festival – Community Visions – Artist Talk

Community Visions bringt Künstlerinnen, Kreative und Organisatorinnen zusammen, die ihre Visionen für neue digitale Räume und Formen des kreativen Miteinanders teilen. Wie können digitale Räume zu Orten werden, an denen wir gemeinsam denken, machen, lernen und träumen? Welche neuen Formen von Community können entstehen? Und was wird möglich, wenn wir das Digitale nicht nur als Raum begreifen, den wir nutzen, sondern als Raum, den wir gemeinsam gestalten und erfinden?

Diese Veranstaltung ist in deutscher und englischer Sprache

Anmeldung für den Artist Talk über:

info@yufestival.de

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung

Der Artist Talk Community Visions ist Teil des YU Festivals im Dortmunder U

Unsere Gäste:

Florencia Alonso

Florencia Alonso (aka Flor de Fuego) ist Digital-Künstlerin, die hauptsächlich mit Programmierung und Live-Coding arbeitet, um performative Experiences zu schaffen. Sie erforscht Konzepte wie Körper & Raum, Code & Chaos und hat an mehreren internationalen Festivals in Europa und Amerika mitgewirkt – sowohl allein als auch in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen. Flor hat einen Bachelor-Abschluss in Bildender Kunst von der Nationalen Universität, La Plata, Argentinien. Aktiv engagiert sie sich in der Live-Coding-Community und hat als Gutachterin an der International Conference on Live Coding (ICLC) mitgewirkt. Außerdem arbeitet sie häufig mit Hydra, einer browserbasierten Live-Coding-Software. Sie ist Alumni der Akademie für Theater und Digitalität und studiert derzeit im Masterstudiengang „Klang und Realität“ am Institut für Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf.

Camilo Sandoval

Camilo Sandoval ist als multidisziplinärer Künstler mit Schwerpunkt auf experimenteller Informatik tätig. Derzeit erforscht er die ästhetischen und technologischen Möglichkeiten des Kunsthandwerks im Kontext von Datensouveränität und Autonomie. Er präsentiert audiovisuelle Performances unter dem Pseudonym Janus sowie als Teil des Comedy-Duos Super Mora Bros. oder des Noise- und Metakommunikations-Trios Fauxmalhaut. Er lebt und arbeitet derzeit abwechselnd in Köln und Bogotá.

Sam Hopkins

Sam Hopkins ist Künstler und Forscher. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit Netzwerken, Infrastrukturen und Formen des kollektiven Lebens. Besonders interessiert ihn, in welchem Maßstab wir uns das öffentliche Leben vorstellen und wie Technologien, Räume und soziale Beziehungen die Art und Weise prägen, in der Menschen zusammenkommen, Dinge teilen und gemeinsam Kultur hervorbringen.

Seine Praxis verbindet langfristige Recherche, kollaborative Zusammenarbeit und künstlerische Produktion, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Nairobi und Köln. In jüngeren Projekten untersucht er informelle Mediennetzwerke, den digitalen Austausch ohne Internetverbindung sowie kollektive Formen der Verteilung und Speicherung.

Seit 2018 ist er als Assistant Professor für Netzwerke an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) tätig.

Darbyn Luisa Kalkuhl

Darbyn ist als intermediale_r Künstler_in an der Schnittstelle von Sozialwissenschaft, Medienkunst und performativer Kunst tätig. Als Gründer_in des Queeren Theater Kollektivs führt Darbyn konzeptionelle Regie und erforscht neuroqueere und intermediale Ästhetiken, wie etwa in der Verbindung von digitalen Echtzeit-Medien mit darstellender Kunst. Im Zentrum der künstlerischen Praxis steht die Dekonstruktion gesellschaftlicher Machtverhältnisse und normativer Strukturen.
Ein Schwerpunkt von Darbyns aktueller Arbeit bildet die Entwicklung einer kritischen KI-Methodik. Diese befähigt Kunstschaffende dazu, sich generative Systeme kreativ und selbstbestimmt anzueignen.

Raphaël de Courville

Raphaël de Courville (Pronomen: he/they) ist Künstler und Designer aus Paris und lebt heute in Berlin. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit generativen Systemen, Mustern, Interaktivität und Zeit. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt.

Raphaël hält regelmäßig Vorträge auf Konferenzen weltweit und zeichnet sich dabei durch einen spielerischen und zugänglichen Präsentationsstil aus. Seit 2012 ist er Gründungsmitglied und Co-Host von Creative Code Berlin, einer Community und Veranstaltungsreihe, die den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen und Programmierer*innen fördert.

Seit 2022 ist Raphaël als Processing Community Lead bei der Processing Foundation tätig.

YU Festival Logo